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Mein Auslandssemester

Der Flug Australien zeigt mirs mal wieder, trotz der Tatsache, dass man alleine im Urlaub ja notgedrungen auf fremde Hilfe angewiesen ist. Für gewöhnlich hab ich schon zu Hause in Deutschland, in Dortmund, echte Probleme auf Menschen zuzugehen und unfreiwillig überaus höflich zu wirken. Die meisten kaufen mir das auch nicht mal mehr ab, also wieso verstellen?! Ich suche mir ganz bewusst die paar wenigen Leute heraus, mit denen ich mich mal blicken lasse und etwas unternehme oder mich austausche. Im Urlaub allerdings, stellte sich meine Charakterart als äußerst schwierig heraus. Man findet schwer Anschluss, wenn man nicht totaaaaal weltoffen und völlig tolerant ist. Also im Urlaub stand ich mir wirklich selber mehr im Weg, blieb aber meinen Prinzipien treu. Ich bin kein Herdentier, dass sich gerne anpasst..ich steh auch gern allein auf dem Campus... lieber noch, als mir sinnlose, dämliche Geschwafeleien von Möchtegernstudenten reinzuziehen...ätzend.

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Langjähriger Brieffreund

Endlich ist es soweit. Lange kann es nicht mehr dauern, dann verhilft mir der Flug Australien dazu meinen langjährigen Brieffreund aus Australien nun wirklich persönlich kennenzulernen. Ich finde sowas total spannend. Wir hatten wirklich zu Schulzeiten angefangen uns Briefe hin und herzusenden. Schnell wurden die natürlich durch E-Mail ersetzt, die ich für meinen Teil lange nicht mehr so schön fand. Jetzt hab ich nun genug Geld zusammen und kann ihn tatsächlich persönlich bei ihm zu Hause auf dem Land, von dem er mir soviel schon erzählt hat, besuchen kommen. Er holt mich vom Flughafen ab und dann müssen wir erstmal zwei stunden zu im raus fahren, schrieb er mir bereits. Das wird ein echtes Abenteuer und ne super Abwechselelung zum tristen Alltag.Ich bin so nervös und aufgeregt...und das jetzt schon, omg!

Auslandaufenthalt

Zuerst war ich mir unsicher was mich nun hinter dem Ticket und dem Flug Australien erwarten würde. Doch im Nachhinein, dass muss ich jetzt zugeben, hat es sich mehr als gelohnt. Auch wenn man nicht immer ein Sterne Hotel hatte und man nicht immer drei Mahlzeiten am Tag erwarten konnte... man hat Erfahrungen gemacht und mitgenommen, die nicht jeder erlebt hat. Die Menschen dort waren sowas von freundlich, hilfbereit und zuvorkommend. Hat man mal eine Nacht keine Unterkunft gehabt, war es kein Problem beim Wirt unterzukommen. Auch wenn die Leute auf dem Land teilweise keine Arbeit mehr hatten für Backpacker,...integriert und aufgenommen haben sie eien dennoch. Australien hat sich definitiv gelohnt... war nur viel zu kurz.